Il papa noi lo facciamo nero
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di Alex |
Deutsch von Manuel Fumagalli |
| Sollevando
la mano tremula, Giovanni Paolo II compare regolarmente a benedire le orde
di giubilanti e tutti sbalordiscono di fronte alla più spettacolare
messa in scena della sofferenza dai tempi dei flagellati.
Di fronte a loro un uomo anziano, malato e stanco, messo alla gogna per il bene di unistituzione ancora divisa da guerre di successione. Finché non sarà designato lerede al trono egli dovrà vivere e benedire. In tutto il mondo va di moda già da anni il totopapa, con particolare attenzione alle conseguenze politiche delle future scelte. I nomi dei papabili scorrono come le perle del rosario tra le dita delle eminenze grige di palazzo. Il colpo grosso, da far strabuzzare gli occhi agli oppositori, sarebbe lelezione di un papa nero. Un papa D.O.C. importato dallAfrica, magari coi capelli brizzolati e un fare da gentiluomo. Uno di quelli che, raccolti in tenera età dai missionari locali animati da zelo per la sacra causa, furono rinchiusi presto in un seminario e indottrinati secondo le più tradizionali e rigide norme della Santa Chiesa Cattolica Romana, per venir poi trasferiti in Vaticano a far da gregari a cardinali astuti ed influenti. Divenuti cardinali a loro volta, solo il colore della pelle a ricordarne lorigine, rappresentano il miglior simbolo di questa istituzione: apparentemente interessata al Terzo Mondo e allapertura ecumenica ed interculturale, tuttavia saldamente ancorata ai propri valori morali e ai meccanismi di potere della gerarchia. In un clima italiano ed europeo tendente al recupero di certi miti razzisti del passato, il papa nero darebbe un segnale decisivo. Anche lapparenza conta: forse alcune coscienze andrebbero in crisi, un vecchio modo di dirsi cristiani si incrinerebbe. Al cattolicesimo della civile e secolarizzata Europa un tale papa costerebbe delle perdite. Spalancherebbe però le porte della salvezza agli altri. Il papa africano conquisterebbe lAfrica. Con lintenzione non dichiarata di convincere più donne a non fare uso di contraccettivi e schiavi a non ribellarsi: stavolta però, direttamente nella loro lingua!
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Die
zitternde Hand hebend erscheint Papst Johannes Paul II regelmäßig
zur Segnung der Heere von Jubilanten, die angesichts dieser wohl
spektakulärsten Inszenierung menschlichen Leids seit der Zeit der
Geißelungen sichtlich erstaunt sind.
Vor ihnen steht ein müder und kranker alter Mann, der sich zum Wohl einer Institution an den Pranger stellen läßt, die immer noch von den Auseinandersetzungen um seine Nachfolge geteilt ist. Solange aber noch kein Erbe für den Kirchenthron designiert ist, muß der Papst weiterleben und segnen! Schon seit Jahren ist in der ganzen Welt das Papstlotto in Mode gekommen, das sein besonderes Augenmerk auf die politischen Konsequenzen der zukünftigen Papstwahlen richtet. Die Namen der potentiellen Anwärter fließen wie die Perlen des Rosenkranzes durch die Finger der grauen Eminenzen im Vatikan. Der größte Clou, der den Gegnern vor Schreck den Schweiß auf die Stirn treiben würde, wäre die Wahl eines schwarzen Papstes. Ein Papst D.O.C. importiert aus Afrika, möglichst mit krausem Haar und dem Auftreten eines Gentlemans. Einer von denen, die in zartem Alter von den örtlichen Missionaren voller Eifer für die heilige Sache aufgelesen, in ein Seminar gesteckt und dort ganz im Sinne der klassischen und strengen Lehre der heiligen Römischen Kirche erzogen wurden, um dann in den Vatikan geschickt zu werden, wo sie als Werkzeug der verschlagenen und einflußreichen Kardinäle fungieren sollen. Kaum selbst Kardinal geworden, erinnert sie nur noch ihre Hautfarbe an die eigene Herkunft. So verkörpern sie dann das beste Beispiel für diese Institution: Scheinbar an dem Wohlergehen der Dritten Welt, ihrer ökumenischen und kulturellen Öffnung interessiert, sind sie doch in erster Linie unverbrüchlich ihren eigenen moralischen Wertvorstellungen und den Machtmechanismen innerhalb der Hierarchie verhaftet. In einem italienischen und europäischen Klima, in dem sich Tendenzen zu einer Rückbesinnung auf bestimmte rassistische Mythen vergangener Tage zeigen, könnte die Wahl eines schwarzen Papstes ein entscheidendes Signal setzen. Auch die äußere Erscheinung zählt: Vielleicht würden einige gottesfürchtige Seelen dadurch in eine Gewissenskrise geraten und das seit alters her hingesagte Bekenntnis, schließlich ein Christ zu sein, würde so an Glanz verlieren. Für den bürgerlichen und säkularisierten Katholizismus Europas würde ein solcher Papst sicherlich mit einigen Unpäßlichkeiten verbunden sein. Er würde allerdings die Tore für die Rettung der anderen öffnen. Ein afrikanischer Papst könnte ganz Afrika für sich einnehmen. Mit der erklärten Absicht, mehr Frauen von der Benutzung von Verhütungsmitteln abzuhalten und Sklaven dazu zu bringen, sich nicht aufzulehnen: Diesmal aber wenigstens direkt in ihrer Sprache!
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